Mahmud Darwish
Wir haben ein Land
Wir haben so ein grenzenloses Land wie unsere
Vorstellung vom Ungewissen: eng und breit
Ein Land, wenn wir auf seine Landkarte gehen, fasst uns kaum
und führt uns in einen grauen Tunnel
Darauf schreien wir in seinen Labyrinthen: Wir lieben dich dennoch
Unsere Liebe ist eine angeborene Krankheit
Es ist ein Land, das waechst, wenn es uns ins Ungewisse verstoesst
Weiden und Beschreibungen wachsen mit
Seine blauen Berge und Gras wachsen an
Der See noerdlich der Seele dehnt sich aus
Die Aehren südlich der Seele gehen in die Hoehe
Die Zitrone glaenzt wie eine Laterne auf der Nacht des Emigranten
Die Geographie leuchtet zu heiligen Schriften
,Und die Kette der Taeler wird zum Ort der Himmelfahrt
zum Auffahren nach oben, nach oben
Waere ich ein Vogel, würde ich mir die Flügel verbrennen- sagt sich der Verbannte
Der Geruch des Herbstes wandelt sich in das Bild dessen, was ich liebe
,Der dünne Regen sickerte in die Trockenheit des Herzens hinein
,darauf eroeffnete sich die Phantasie ihren Quellen und wurde zu dem Ort
dem einzig wahren
,Alles in weiter Ferne kehrt zurück so laendlich und ursprünglich
,als waere die Erde noch dran an ihrer Gestaltung, zum Empfang Adams
der gerade von seinem Paradies in das Erdgeschoss herabsteigt
Da sage ich, dies unser Land ist schwanger mit uns
?Wann sind wir denn geboren
?Hat Adam sich mit zwei Frauen vermaehlt
?Oder wuerden wir noch mal geboren, um die Sünde zu vergessen
النص الأصلي
محمود درويش
ولنا بلاد
ولنا بلادٌ لا حُدُودَ لها, كفكرتنا عن
المجهول, ضيّقَةٌ وواسِعَةٌ. بلادٌ...
حين نمشي في خريطتها تضيقُ بنا,
وتأخذنا إلى نَفَقٍ رماديّ, فنصرخ
في متاهتها: وما زلنا نحبُّك . حُبُّنا
مَرَضٌ وراثيٌّ. بلادٌ......حين
تنبذُنا إلى المجهول .... تكبرُ. يكبرُ
الصفصافُ والأوصافُ. يكبرُ عُشْبُها
وجبالُها الزرقاء . تَتّسعُ البحيرةُ في
شمال الروح. ترتفعُ السنابلُ في جنوب
الروح . تلمعُ حبّةُ الليمون قنديلاً
على ليل المُهاجِرِ. تستطعُ الجغرافيا
كُتُباً مُقَدَّسَةً. وسلسلةُ التلال
تصير معراجاً, إلى الأَعلى... إلى الأعلى
((لو اُنّيَ طائرٌ لحرقتُ أَجنحتي))يقول
لنفسه المنفيُّ. رائحة الخريف تصيرُ
صورةَ ما أحبُّ... تسرَّبَ المطرُ
الخفيفُ إلى جفاف القلب, فانفتح الخيالُ
على مصادِرِهِ, وصار هو المكانَ, هو
الحقيقيَّ الوحيدَ. وكُلُّ شيء في
البعيد يعود ريفيّاً بدائيّاً, كأنَّ الأرضَ
ما زالت تكوِّن نفسها للقاء آدم ’ نازلاً
للطابق الأرضيِّ من فردوسه . فأقول:
تلك بلادنا حُبْلى بنا ... فمتى وُلدْنا؟
هل تزوَّج آدمُ اُمرأتين؟ أَم أَنَّا
سَنُولَدُ مرةً أخرى
لكي ننسى الخطيئةْ؟
Wir haben ein Land
Wir haben so ein grenzenloses Land wie unsere
Vorstellung vom Ungewissen: eng und breit
Ein Land, wenn wir auf seine Landkarte gehen, fasst uns kaum
und führt uns in einen grauen Tunnel
Darauf schreien wir in seinen Labyrinthen: Wir lieben dich dennoch
Unsere Liebe ist eine angeborene Krankheit
Es ist ein Land, das waechst, wenn es uns ins Ungewisse verstoesst
Weiden und Beschreibungen wachsen mit
Seine blauen Berge und Gras wachsen an
Der See noerdlich der Seele dehnt sich aus
Die Aehren südlich der Seele gehen in die Hoehe
Die Zitrone glaenzt wie eine Laterne auf der Nacht des Emigranten
Die Geographie leuchtet zu heiligen Schriften
,Und die Kette der Taeler wird zum Ort der Himmelfahrt
zum Auffahren nach oben, nach oben
Waere ich ein Vogel, würde ich mir die Flügel verbrennen- sagt sich der Verbannte
Der Geruch des Herbstes wandelt sich in das Bild dessen, was ich liebe
,Der dünne Regen sickerte in die Trockenheit des Herzens hinein
,darauf eroeffnete sich die Phantasie ihren Quellen und wurde zu dem Ort
dem einzig wahren
,Alles in weiter Ferne kehrt zurück so laendlich und ursprünglich
,als waere die Erde noch dran an ihrer Gestaltung, zum Empfang Adams
der gerade von seinem Paradies in das Erdgeschoss herabsteigt
Da sage ich, dies unser Land ist schwanger mit uns
?Wann sind wir denn geboren
?Hat Adam sich mit zwei Frauen vermaehlt
?Oder wuerden wir noch mal geboren, um die Sünde zu vergessen
النص الأصلي
محمود درويش
ولنا بلاد
ولنا بلادٌ لا حُدُودَ لها, كفكرتنا عن
المجهول, ضيّقَةٌ وواسِعَةٌ. بلادٌ...
حين نمشي في خريطتها تضيقُ بنا,
وتأخذنا إلى نَفَقٍ رماديّ, فنصرخ
في متاهتها: وما زلنا نحبُّك . حُبُّنا
مَرَضٌ وراثيٌّ. بلادٌ......حين
تنبذُنا إلى المجهول .... تكبرُ. يكبرُ
الصفصافُ والأوصافُ. يكبرُ عُشْبُها
وجبالُها الزرقاء . تَتّسعُ البحيرةُ في
شمال الروح. ترتفعُ السنابلُ في جنوب
الروح . تلمعُ حبّةُ الليمون قنديلاً
على ليل المُهاجِرِ. تستطعُ الجغرافيا
كُتُباً مُقَدَّسَةً. وسلسلةُ التلال
تصير معراجاً, إلى الأَعلى... إلى الأعلى
((لو اُنّيَ طائرٌ لحرقتُ أَجنحتي))يقول
لنفسه المنفيُّ. رائحة الخريف تصيرُ
صورةَ ما أحبُّ... تسرَّبَ المطرُ
الخفيفُ إلى جفاف القلب, فانفتح الخيالُ
على مصادِرِهِ, وصار هو المكانَ, هو
الحقيقيَّ الوحيدَ. وكُلُّ شيء في
البعيد يعود ريفيّاً بدائيّاً, كأنَّ الأرضَ
ما زالت تكوِّن نفسها للقاء آدم ’ نازلاً
للطابق الأرضيِّ من فردوسه . فأقول:
تلك بلادنا حُبْلى بنا ... فمتى وُلدْنا؟
هل تزوَّج آدمُ اُمرأتين؟ أَم أَنَّا
سَنُولَدُ مرةً أخرى
لكي ننسى الخطيئةْ؟
تعليق